Selflove

Ich bin schön. 

Dieser Satz ist für viele so schwierig auszusprechen und es dabei ehrlich zu meinen. Ich kenne so viele junge, wunderschöne Mädels, die mit sich selber nicht im Reinen sind und ich nehm mich dabei nicht raus. Auch mir fällt es an manchen Tagen schwer mich wohl in meinem Körper zu fühlen.

Ich fühle mich aufgebläht, schwabbelig weich und wenn meine Haut sich berührt, denke ich an Frikadellen Teig, den man weich in alle Richtungen kneten kann. 

Wiederum bin ich an anderen Tagen selbstbewusst, fühl mich wunderbar, schlank, trainiert, die Haare liegen und ach, das kleine Pickelchen macht doch nichts, ich mein, bei dem Augenaufschlag schaut da doch eh keiner drauf.

Wie kommt es also, dass wir so zwischen zwei Welten stehen und uns akzeptieren können, uns wohl fühlen können und all das innerhalb von nur wenigen Augenblicken umschlagen kann zu Unsicherheit, Unzufriedenheit und sogar Selbsthass? Vorweg: ich habe keine passende Antwort darauf, aber ich habe dafür etwas besseres: ich hab ein paar Tipps, wie ich damit umgehe und vielleicht hilft euch ja der ein oder andere Trick. Ich hoffe es. Because:

you’re beautiful just the way you are.

1. Nimm dir Zeit für dich selber

Manchmal können ein paar Minuten Auszeit die Welt verändern. Ich liebe es, mir ein kleines Beauty Treatment zu gönnen. Ganz gleich ob die ganzen Masken, die Gel-Augenpads oder der Nagelhärter halten was sie versprechen, wenn ich die Paste aus meinem Gesicht wasche, hab ich immer das Gefühl mich auch vom ganzen Alltagsstress zu befreien und liebe Leut, Stress ist einer DER Gründe für Hautunreinen und Unzufriedenheit. Am liebsten mag ich übrigens die farbenfrohen Tonerde Masken, die zaubern nämlich schon beim Auftragen ein Lächeln ins Gesicht.

2. Gönn dir was

😂

So ein kleiner Shoppingtrip – am besten mit den Mädels – hilft vielleicht nicht, den Kontostand im Plus zu halten, aber es macht einfach glücklich, in den Läden umher zu irren, sich übergroße Boyfriend Shirts anzuziehen und sich im Kollektiv über die bescheuerte Modeindustrie aufzuregen, die Hosen mit einer Größe 38 labelt, die nicht einmal 12jährigen passen würde. Mal ernsthaft: lasst euch nicht von Zahlen runterziehen. Ich hab in meinem Kleiderschrank Hosen in Größe 34 bis 40 und keine davon passt perfekt. 

3. Was macht dich glücklich?

Ich liebe es mir abends im Bett zu überlegen, was mich heute glücklich gemacht hat. Besonders wenn ich grad mal wieder in Selbstmitleid versinke, weil ich zwei Portionen Nudeln vor dem Zu Bett gehen gegessen habe. Gerade dann brauch ich ein paar kleine Reminder, dass nicht alles aus dem Ruder lief am heutigen Tag und. Mich viele Dinge glücklich gemacht haben. Sei es der Sonnenschein am Morgen, ein neuer Song, welcher es direkt in die Lieblings-Playlist geschafft hat, eine richtig dicke Hummel, die an mir vorbeigesaust ist oder einfach eine liebevolle Nachricht vom Freund oder der besten Freundin. Dinge, die mich glücklich machen findet ihr übrigens hier.

a1ccf787d7699eb4da02c115d2a553a7

4. Verzeih dir selber

Klingt einfacher als es ist. Nehmen wir das Beispiel der doppelten Nudel Portion. Da lieg ich im Bett und ärgere mich, über mich, meinen Mangel an Disziplin und meinen kugelrunden Bauch, der mir die Sicht auf meine Füße versperrt. Dann mache ich mir bewusst, dass mich nichts so leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann, besonders nich so etwas stupides (und leckeres) wie zwei Teller Nudeln und vergebe mir selbst. Morgen mach ich’s besser – und falls nicht, so vergebe ich mir auch das.

5. Nimm das Leben nicht so ernst 

Und besonders: Nimm dich selber nicht so ernst. Wenn es manchmal nicht auf Anhieb funktioniert, hab Geduld mit dir. Gib nicht auf. Falls es mal schief läuft, lach dich aus und teile dein Leid mit Freunden. Du wirst schon merken, dass vielleicht nur Du dir die Situation so dunkel ausmalst.

6. Keep Smiling

Morgens im Spiegel, auf dem Weg zur Uni, zum Sport oder im Supermarkt. Lächle dir den Tag einfach sonniger. Es macht einen wahnsinns Unterschied wie du dir selbst und deiner Umwelt begegnest. Mein Lieblingsspiel ist es übrigens besonders grimmig drein schauende Passanten volle Möhre anzulächeln (bisschen creepy manchmal, ich weiß). Die meisten Lächeln zurück und vielleicht hast du damit nicht nur Deinen Tag erhellt, sondern auch den deiner Mitmenschen.

7. Sei stolz auf dich 

😁

Es ist okay, ja sogar wichtig, sich auch selbst zu loben. Denn häufig geht positive Kritik in dieser Gesellschaft verloren. Ein „das hast du gut gemacht“ oder „die Jacke steht dir echt bombastisch“ bekommt man schließlich nicht jeden Tag und besonders dann nicht, wenn man es doch so sehr braucht. Also gib dir selbst die Komplimente, die du gern von anderen hören möchtest . Ganz im Sinne: Mach’s dir selbst. PS.: Und Selbstliebe hast nichts mit Egoismus zu tun.

🌈

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Anregungen geben. Das ganze ist natürlich etwas schwierig, da jeder mit einem anderen Dämon kämpft. Aber wie heißt es so schön? Nach jedem Regen kommt irgendwann der Sonnenschein. Und vielleicht erkennt ihr, dass ihr wie ein farbenfroher Regenbogen den Regen und die Sonne – die Guten, wie die schlechten Tage – braucht, um zu erstrahlen. 

🤩

Dinge, die mich glücklich machen: Ausgefallenen Menschen auf der Straße zu begegnen. Es erinnert mich immer daran, dass man sein kann, wer man will, sofern man nur an sich selbst glaubt.